2002: Heroes

„Heroes“ war in mehrfacher Hinsicht ein Meilenstein in der Geschichte des KlangKasten. Zum einen erklärte sich Roland Düringer, der seit Jahren in Kasten lebt, bereit, zwei Abende (ohne Gage!) zu spielen. Die großartige Unterstützung ermöglichte es, von der Freiluftbühne in ein KlangZelt zu übersiedeln. Und zum anderen war Heroes ein Stück, das sich an keinerlei bekannten Vorbildern orientierte. Beeinflusst vom Selbstmord eines Schulkollegen schrieb Stefan Anzenberger die Geschichte von sieben Freunden, die seit ihrer Schulzeit eine verschworene Gemeinschaft sind. Voll Idealismus und Träumen. Doch mit den Jahren verblassen die ehrgeizigen Pläne ebenso wie ihre Freundschaft. Nur einer, Tom, geht konsequent seinen Weg. Geprägt von einem zerrütteten Elternhaus scheitert er jedoch am Leben und wählt den Freitod. An seinem Grab erinnern sich die verbliebenen sechs ihrer Träume und erneuern ihre Freundschaft. Der tief gehende Inhalt verlangte den Schauspielen Einiges ab, Songs wie „Still haven’t found what I’m looking for“ oder „You’ve got a friend“ waren emotionale Höhepunkte von „Heroes“.

Fotos: Heroes

. . . aber jetzt bitte wieder was Lustiges

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