2008: Der Graf

10-jähriges Bestehen des KlangKastens: Nach der düsteren Zukunftsvision „Babylon“ wenden sich die engagierten Amateure diesmal dem Grusel- und Horrorgenre zu. „Der Graf“ ist eine witzig-skurille Persiflage auf das klassische Vampirgenre und stellt es heutigen Themen wie Jugendwahn und Midlife-Crisis gegenüber. Ein großes Live-Orchester intonierte 21 Pop- und Rocksongs, die fast alle mit neuen, deutschen Texten versehen wurden, sagenhafte Kulissen und fantastische Kostüme entführen in eine versunkene Welt.

Der Graf ist ein Vampir, der seinen Biss verloren hat. Er hat sich von der Welt abgewandt und sitzt vereinsamt in seinem Schloss. Einer neugierigen Reporterin erzählt er von seiner glorreichen Vergangenheit, als er als mächtiger Vampir das Land beherrschte. Er berichtet ihr von seinen Kämpfen gegen den Vampirjäger van Irsing und seiner unglücklichen Liebe zur schönen Leonie. Da erwachen in ihm wieder die Lebensgeister und er labt sich an ihrem frischen Blut. Er staubt seinen Umhang ab und geht auf die Jagd. Doch die Zeiten haben sich geändert. Die Menschen fürchten ihn nicht mehr, ja er wirkt mit seinem altmodischen Gehabe geradezu lächerlich. Der Graf ist verstört und in diesem Moment der Schwäche fordert ihn sein alter Widersacher van Irsing zum alles entscheidenden Duell – aber beide sind „To old to rock’n roll“ . . . .

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Fotos: Der Graf

Zeit, abzuheben und zu fliegen . . .

 

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