2006: Babylon

Mit „Babylon“ lotete der KlangKasten ein weiteres Mal seine Grenzen aus. Das Zelt wurde noch ein Stück größer, Bühnen- und Lichttechnik aufwändiger und die Haustischler erweckten mit ihren Bauten das biblische Babylon wieder auf. Auch auf der Bühne tat sich Einiges: Orchesterleiter Horst Achatz arrangierte eine 11 Minuten lange Ouverture, Musik, Tanz und Schauspiel wurden zu einer Einheit. Mit Videoprojektionen sowie eigens angefertigten Kostümen wurde das Bühnenbild zum Multimediaspektakel. Übertragen. Dank der professionellen Regie von Walter Spanny wurde „Babylon“ ein beeindruckendes Ereignis.

„Babylon“ spielt in der Zukunft – die Welt liegt nach einer Nuklearkatastrophe in Trümmern. Die wenigen Menschen, die überlebt haben, sind in der künstlichen Stadt Babylon eingeschlossen und werden vom Supercomputer „Bel“ beherrscht. Nur eine Handvoll Outlaws leistet vor den Toren Babylons Widerstand. Die Soldaten Bels unter der Führung von Oberst Nebus führen einen erbarmungslosen Kampf gegen die Aufständischen. Als Baruk, ein junger Offizier, aus Babylon flieht, um den Outlaws zu helfen, wird er von Nebus getötet. Dieser erkennt schließlich, dass Bel alles Leben vernichten will und richtet sich gegen Babylon. Bel wird zerstört und die Menschheit vom Joch der Unterdrückung befreit.

Fotos: Babylon

. . . und es bleibt mysteriös

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